Mit dem Pflanzen ihres Schulbaumes, einer Süßkirsche mit dem Namen „Stardust“, hat für 16 Inselkinder am Mittwoch ihre Schulzeit begonnen. Die anderen Schulklassen standen bei der Ankunft nach dem ökumenischen Gottesdienst Spalier mit Seifenblasen oder winkten herzlich aus den Fenstern der Klassenräume und Schulleiterin Christine Deuter empfing sie auf dem Schulhof. Beim Setzen des Baumes gab es traditionell tatkräftige Unterstützung von Schüler:innen der neuen zehnten Klasse.

Zuvor waren Tomke Bents, Jonny Bias, Haje Brüling, Emilie Dippel, Emil Engmann, Annabelle Föst,Jonas Habben, Luise Jänecke, Ben Jungholt, Thies Koschewa, Carolina Langa, Charlotte Peters, Gesa Peters, Hauke Sommer, Luca Veit und Luis Wegener mit ihrer Klassenlehrerin Annika Canto, Familie und Freunden in der kath. Kirche Sankt Nikolaus gewesen, hier hatten sie von Pastoralreferentin Susanne Wübker und Inselpastor Christian Neumann den Einschulungs-Segen empfangen.

„Du zählst!“ versicherten die beiden Seelsorger den neuen Erstklässlern, das wurde auch in der Geschichte der Schnecke und des Buckelwals deutlich. Der große Wal nahm die kleine Schnecke mit auf eine Weltreise und die kleine Schnecke konnte für ihn Hilfe organisieren, als der gestrandet war. „Wir feiern heute ein Fest“ wurde gesungen, denn der Start ins Schulleben sei ein schöner Tag. Die Fürbitten wurden von Hanna, Lotta und Inka vorgetragen, die musikalischeBegleitung übernahmen Nina Hilberink an der Orgel und Bena Ernst an der Gitarre. Die neue 6er-Bande der Kita überreichte ein Geschenk des Landkreises.

Mit sieben Mädchen und neun Jungen ist die neue erste Klasse die größte an der Inselschule. Nach der ersten Schulstunde gab es auf der Treppe zum Schulhof das traditionelle Foto mit Schulranzen und großen Schultüten.

Die Erstklässler auf Langeoog sind den Gleichaltrigen in Niedersachsen zwei Wochen voraus, da die Inselschule einen individuellen Ferienkalender hat. Da die meisten Eltern im Tourismus beschäftigt sind, können sie meist im Sommer keinen Urlaub machen  Statt dessen gibt es zum Beispiel drei Wochen Ferien im Februar.

Text: Klaus Kremer