Endlich, nach langem coronabedingtem Warten, konnten die Prüfungen zum Deutschen Rettungsschwimmabzeichen Bronze abgelegt werden. Stolz zeigen Jan Mikoteit, Jannik Pflaum und Florent Krasniqi ihre Nachweise vor: das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Bronze. Mehrere Bedingungen müssen erfüllt sein, wenn man sich Rettungsschwimmer nennen möchte. Man muss mindestens 12 Jahre alt sein, eine theoretische Prüfung ablegen, einen Erste Hilfe Kurs absolvieren und unterschiedlichste Anforderungen im Wasser bestehen. Das Retten einer hilflosen Person (schieben oder ziehen), sich aus einer Umklammerung befreien, schließlich das Anlandbringen und die Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung stellen dabei nur das i-Tüpfelchen dar. Die körperliche Fitness wird in weiteren Übungen wie Streckentauchen, dem Heraufholen eines 5-kg-Tauchringes, verschiedenen Schwimmtechniken und natürlich einer Kombiübung getestet. Dass die drei Jungs aus der 8. und 9. Klasse diese Anforderungen großartig bewältigt haben, hat aber nicht nur mit ihrer Fitness zu tun, sondern vor allem mit ihrem Willen zum Durchhalten: Fast zwei Jahre mussten sie warten, um diese Prüfung endlich ablegen zu dürfen. Um so größer ist nun die Motivation, gleich für die nächste Herausforderung zu trainieren: Das Rettungsschwimmabzeichen Silber.

Petra Ahrenholz