Zwei Jahre lang wurde die Klassenfahrt der jetzigen 10. Klasse verschoben, doch jetzt, zu Beginn der 10. Klasse, ging es endlich auf die lang ersehnte Fahrt! Nach Hamburg ging es, begleitet von ihrer Klassenlehrerin Petra Ahrenholz und der Buchhändlerin Suntje Krebs, die mit ihrer Hamburg-Erfahrung die geeignetste Begleitung für diese Unternehmung war.

Das Programm, das im Vorfeld mit der gesamten Klasse demokratisch geplant und abgestimmt worden war, war abwechslungsreich und bot für jeden Geschmack die richtigen Aktivitäten. So wurde erstmal mit einer Hafenrundfahrt mit Blick auf die Elbphilharmonie gestartet.

Im „Dialog im Dunkeln“ tauchte man für eine Stunde in die Welt der Blinden ab, in absoluter Finsternis galt es den (nachgebauten) Straßenverkehr, Natur und eine Hütte zu erleben, bis man in der Blinden-Bar ein Getränk kaufen konnte. Nach dem Bezahlen in absoluter Finsternis und der Platzsuche waren dann doch alle froh, wieder bei Tageslicht die bekannten Gesichter zu sehen.

Im Escape-Room waren dann ganz andere Sinne gefragt. Im Team mussten Rätsel gelöst und sogar der Teufel heraufbeschworen werden, bis die beiden Gruppen ein Happy End herbeiführen konnte.

Am nächsten Tag wurde der Kiez mal von einer anderen Perspektive erkundet. Nach einem geschichtlichen Überblick, in dem die Torschlusspanik erklärt wurde, bekam die Klasse Einblicke in die Lebenswelt der Kiezbewohner, sah einschlägige Kneipen und erfuhr, wo ein Serienmörder gern seine Freizeit verbrachte. Abends ging es ins Theaterstück „Die heiße Ecke“, auch hier wurde das Leben auf der Reeperbahn durchaus kritisch aber auch sehr derbe präsentiert.

Fahrten mit der Elbfähre standen ebenso auf dem Programm wie ein Gang durch den alten Elbtunnel und ein Besuch in der Kunsthalle.

Den krönenden Abschluss dieser Fahrt machte ein gemeinsamer Restaurantbesuch mit anschließendem Gang durch Planten un Blomen, wo die Wasserspiele mit musikalischer Untermalung alle begeisterten.

Petra Ahrenholz