Früher aufstehen als an Schultagen mussten am Donnerstag Solveig Müsch von der Inselschule und Rebecca Cordes aus Steinhude. Beide hatten in der Backstube der Genussmanufaktur Seekrug angefragt, ob sie am Zukunftstag — früher Girls- and Boys-Day — mal in die Arbeit schnuppern dürften. Steffi und Hubert Recktenwald nahmen sich gerne für die beiden Zeit, gemeinsam wurde ein Hefe-Zopf und vieles mehr gebacken und später lernten die beiden, wie man kleine Möhren und Röschen aus Marzipan gestaltet. Beide hatten sichtlich Spaß an diesem Tag.

Sportlich wurde der Berufsschnuppertag für Marlon Kuppi, der Sportteamerin Kamelia Touahnamei bei der Durchführung des Sportangebots des Tages tatkräftig unterstützte. Bei „Fit in den Tag“ platzierte er seine Matte direkt neben der Trainerin und führte die Übungen mit ihr vor.

Gleich vierfache Unterstützung gab es in Kramps grote Laden an der Friesenstraße. Lina Veit, Fiete Friedemann und Mila und Miro Kramp packten hier kräftig mit an, durften eine Markt-Rallye machen und wurden am Ende von Britta und Mario Kramp mit coolen Sonnenbrillen, Bechern und einer Urkunde für ihren Einsatz entlohnt.

Tatkräftig war auch Lena Jungholt, die die Hausmeister der Firma Seewohnen dabei unterstützte, die Gärten der Kunden frühlingsfit zu machen. Mia Sommer konnte beim Team der Inselbahnbetriebswerkstatt um Sascha Bents mal die Perspektive wechseln und eine Lok zuerst von unten sehen und dann in den Führerstand steigen. Sogar von der Brücke eines Frachtschiffes durfte sie auf den Ladevorgang schauen.

Hugo Kuppi hat den Tag bei Schreiber Bau GmbH im Architekturbereich verbracht, hat am Computerprogramm gelernt wie man Grundrisse zeichnet, Maße berechnet und auf die verschiedenen Hausansichten überträgt. Ausserdem hat er die derzeitigen verschiedenen Baustellen kennengelernt und die Materialausgabe an die verschiedenen Handwerker begleitet.

Auf der Seite des Bundesfamilienministeriums findet man Informationen zu den Hintergründen des deutschlandweit etablierten Zukunftstages für Jungen und/oder Mädchen. Eines der Ziele ist dabei, die Jugendlichen zu ermutigen, für einen Tag unverbindlich in „gender-untypische“ Berufe hineinzuschnuppern, in denen Männer und Frauen noch jeweils unterrepräsentiert sind. So sollen Stereotype wie „Das ist nichts für Mädchen/Jungs“ überwunden werden. Letztlich steht den Jugendlichen aber natürlich völlig frei, wo sie den Tag verbringen, sodass diesem Ziel nicht in allen Jahren Rechnung getragen wird. Im Zentrum steht immer der frühe Einblick in die „echte“ Arbeitswelt, um noch vor den Pflichtpraktika bei der Berufsfindung zu helfen und dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.

Text und Bilder: Langeoog News

Boys- und Girlsday an der Inselschule

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